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 Ihr Abwasser - wir klären das !

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Digitalisierung des Abwassernetzes
 

 

Erfurt, die Hauptstadt Thüringens, liegt in einer Entfernung von 320 km Luftlinie vom Stadtzentrum Gerolstein. Ein interessanter Vergleich, beträgt doch die Länge des gesamten Kanalnetzes (Misch-, Schmutz- und Regenwasser) im Gerolsteiner Land genau diese 320 km.

Diese komplexe Infrastruktur mit zusätzlich ca. 6200 Schächten muss unterhalten und wenn notwendig, erneuert werden.

Transportiert diese Infrastruktur doch jährlich annähernd 2.500.000 Kubikmeter Abwasser zu den drei zentralen Kläranlagen in Lissingen, Birresborn und Neroth. Dies geschieht in Bereichen mit Hilfe von Pumpstationen und weiterer Technik.

Daher ist es wichtig, die Lage und den Zustand des Netzes zu kennen. Dies ist teilweise in analogem Kartenmaterial vorhanden. Vielfach wurden Kanäle allerdings im Jahre 1973 von der Stadt und den Gemeinden ohne Bestandsunterlagen durch die Verbandsgemeindewerke übernommen.

Daher ist das jetzige Ziel klar definiert:

Aufbau eines umfassenden, raumbezogenen Leitungs-Dokumentations- und -informationssystems für die Sparten Abwasser und Wasser.

Im Endeffekt wird eine einzige digitale Karte vorhanden sein die schnell und umfassend nutzbar ist und neben der Lage auch Daten wie Baujahr, Material, Dimension und weiteres mehr enthält. Auskünfte an Bürger,  Firmen und Architekten können online schnell in digitaler Form erfolgen.

Wo ist dringender Handlungsbedarf ?

Wie sieht das Sanierungs- und Erneuerungskonzept für die Zukunft aus ?

Wie werden sich voraussichtlich die Gebührenbelastungen unter Berücksichtigung der Sanierungen und Erneuerungen für die Bürger entwickeln ?

Wir arbeiten an den Antworten.

 


 


Manfred Peters und die Kollegen Arno Kläs und Helmut Jokiel  öffnen jeden der ca. 6200 Schächte und dokumentieren detailliert Tiefe, Material, Dimension, etc. Die Schmutzfänger werden gereinigt sowie kleinere Schäden sofort behoben

 


Peter Becker liefert mit dem Trimble-Messgerät punktgenaue und beschriebene GPS-Daten für die Datenbank. Keine Baugrube im Auftrag der Werke wird verfüllt, ohne dass Peter Becker vor Ort die Daten aufgenommen hat

 


Der Schüler Sven Weiler füttert die Datenbank im Rahmen eines Minijobs.