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Wasser aus dem Gerolsteiner Land

Ihr Wasser - eine klare Sache!

 

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deshalb stellen wir besondere Qualitätsanforderungen an unser Trinkwasser. Regelmäßige Überwachungen sichern gleichbleibend frisches Wasser. In ausreichender Menge und in bester Qualität zum Niedrigpreis. Die Summe der gesamten wasserrechtlichen Erlaubnisse liegt bei einer Fördermenge von 13.700 m³ / Tag und somit bei einer Jahresmenge von rund 5.000.000 m³. Bei einem Wasserverkauf von ca. 2.500.000 m³ im Jahr ist die Wasserversorgung ausreichend. Die Gesamtlänge des Wasserversorgungsnetzes beträgt 583 km; zzgl. der Hausanschlüsse (ca. 13.000 Stck.) 713 km.

 

Die Wasserversorgung ist in Rheinland-Pfalz gemäß § 45 LWG eine Pflichtaufgabe der Kommunen. Den kreisfreien Städten, verbandsfreien Gemeinden und den Verbandsgemeinden obliegt die Versorgung der Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser einschließlich der Vorhaltung von Löschwasser für den Brandschutz in ihren Gebieten. Die Kommunen haben die Möglichkeit, sich zur Erfüllung ihrer Pflicht Dritter zu bedienen oder die Wasserversorgung auf private Dritte zu übertragen. Dies erklärt die vielfältigen Versorgungsstrukturen und Zuständigkeiten. Neben Ortsgemeinden, die Träger der Wasserversorgung sind, gibt es zur Wasserversorgung gebildete Zweckverbände, Zweckvereinbarungen zwischen Gebietskörperschaften, Wasservereine und Wassergenossenschaften sowie kommunale Werke in privatrechtlicher Form.

 

Mehr als 99 Prozent der Bevölkerung war im Jahr 2010 an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. 6.065 Unternehmen versorgten die Menschen in Deutschland mit Trinkwasser. Um dieses zu ermöglichen, entnahmen die Unternehmen im Jahr 2010 etwas mehr als 5 Milliarden Kubikmeter Rohwasser aus den Grund- oder Oberflächenressourcen. Von den 5 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) Rohwasser stellten die Unternehmen den Letztverbrauchern – also etwa Privathaushalten, Kindergärten, Krankenhäusern und Gewerbebetrieben – in dem Jahr 2010 etwa 4,5 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Davon gingen 80 Prozent (%) – das entspricht 3,6 Mrd. m³ – an private Haushalte und Kleingewerbe, zum Beispiel an Bäckereien, Metzgereien, Arztpraxen und Anwaltskanzleien. Wofür das Wasser in den privaten Haushalten verwendet wird, finden Sie in der Abbildung „Wasserverwendung im Haushalt 2010“. Die verbleibende Menge von zirka 923 Mio. m³ lieferten die Wasserversorgungsunternehmen an Schulen, Behörden, Krankenhäuser und an größere gewerbliche Unternehmen. Einen geringen Teil des Trinkwassers benötigten die Wasserversorger selbst oder er ging durch Rohrbrüche oder Havarien verloren.